Selb und Landshut alles abverlangen

Nach der starken kämpferischen Leistung und dem 3:2-Heimerfolg nach Verlängerung über die Starbulls Rosenheim sind die Blue Devils Weiden an diesem Wochenende auswärts bei den Selber Wölfen und zu Hause gegen Landshut gefordert und wollen beiden Gegnern alles abverlangen. Wie schon gegen Rosenheim können die Blue Devils wieder aus einer sicheren Defensive agieren und ihre Konterfähigkeiten ausspielen.

Ein Blick auf die Kontrahenten
Nach einer eher durchwachsenen Vorrunde sind die Selber Wölfe derzeit richtig gut unterwegs. Aus den vergangenen 16 Partien seit Anfang Dezember 2018 holten die Oberfranken deren 13 Siege. Dazu beigetragen hat unter anderem der Wechsel auf der Kontingentspieler-Position von Ryan McDonough hin zu Charles Graaskamp. Der Neue steht zwar weniger oft auf dem Scoreboard hilft den Wölfen aber durch seinen mannschaftsdienlichen Einsatz extrem weiter. Aufgeblüht ist dadurch auch Landon Gare, der gegen Sonthofen ein Sechs-Punkte-Spiel ablieferte und bereits am Freitag fünf Scorerpunkte verbuchen konnte. Die Devils dürften also trotz der Derbysiege in dieser Saison vor dem oberfränkischen Nachbarn gewarnt sein.
Am Sonntag gastiert Landshut in der Hans-Schröpf-Arena. Der EVL hat Platz drei in der Oberliga Süd weiter fest im Griff. In der Meisterrunde setzte es jedoch schon vier Niederlagen, wenn auch zweimal der EC Peiting der Gegner war. Zuletzt zog man am Sonntag in Memmingen mit 2:5 den Kürzeren. Mitte Dezember konnten die Blue Devils ihr Heimspiel mit 3:2 nach Verlängerung für sich entscheiden, zwei Tage später blieb Landshut mit 5:3 oben auf. Die große Stärke der Landshuter ist ihre Ausgeglichenheit durch alle Mannschaftsteile. Vor allem die jungen Eigengewächse stehen ihren routinierten Mannschaftskameraden in nichts nach.

Ein Blick in die Devils-Kabine
Wieder im Kader ist an diesem Wochenende Simon Hintermeier nach abgesessener Sperre. Auch Philipp Siller und Valentin Bäumler stehen wieder im Aufgebot. Weiterhin verletzt fehlen Maximilian Deichstetter, Marco Pronath, Lukas Zellner und Daniel Willaschek.

Meisterrunde und Verzahnung mit der Bayernliga im Überblick
In der Meisterrunde der Oberliga Süd stehen die Eisbären Regensburg auch nach dem dritten Wochenende der Meisterrunde an der Tabellenspitze. Der EC Peiting folgt mit einem Punkt Rückstand, hat jedoch noch die Partie gegen Selb ausstehend. Platz drei belegt Landshut, Rang vier geht an die Starbulls Rosenheim. Die Memmingen Indians konnten auch nach dem dritten Spieltagswochenende Platz fünf behaupten. Die Blue Devils behaupteten mit dem Sieg gegen Rosenheim Platz sieben und bauten den Vorsprung auf den Achten Höchstadt auf nunmehr zehn Punkte aus. Lindau liegt nur noch einen Punkt hinter Höchstadt und auch Sonthofen hat den Rückstand auf die Alligators auf neun Zähler verkürzt.
In der Verzahnung mit der Bayernliga stehen der TEV Miesbach und der SC Riessersee nach sechs Spieltagen punktgleich mit jeweils 15 Zählern an der Spitze.

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