Oberpfalzderby in Weiden: Blue Devils gegen Regensburg

Vor der Länderspiel-Pause stehen den Blue Devils noch zwei harte Prüfungen ins Haus. Eine davon ist das wie immer mit Spannung erwartete Oberpfalzderby gegen den EV Regensburg. Nach der überraschenden 1:5-Pleite am Mittwoch in Waldkraiburg nimmt Trainer Milan Mazanec eine Änderung in den Sturmreihen vor. 

Gegen vier starke Konkurrenten haben die Blue Devils (19 Punkte) in dieser Saison noch nicht gespielt, mit zwei bekommt es der Tabellensechste am Wochenende zu tun. Zunächst gastiert am Freitag um 20 Uhr der Oberpfälzer Rivale EV Regensburg (3./21) in der Hans-Schröpf-Arena. Am Sonntag (18 Uhr) folgt das Auswärtsspiel beim EC Peiting (7./18).

Topscorer und Torjäger

Im Oberpfalzderby kommt es heute zum direkten Aufeinandertreffen der aktuellen Topscorer und Top-Torschützen der Oberliga Süd. Die Scorerliste führen die Regensburger Nikola Gajovsky (28 Punkte) und Arnoldas Bosas (26) vor dem Weidener Routinier Josef Straka (24) an. In der Torjägerliste liegt Devils-Stürmer Martin Heinisch mit 15 Treffern vor dem Litauer Bosas (14).

„Regensburg hat eine starke Mannschaft mit drei guten Reihen. Und sie sind sehr gut in Überzahl“, lobt Mazanec die Domstädter. Ihre Powerplay-Qualitäten stellten die Eisbären erst am Mittwoch beim 8:3 gegen Lindau mit einer hundertprozentigen Quote eindrucksvoll unter Beweis: sechs Mal Überzahl, sechs Tore. „Wir müssen konzentriert und diszipliniert spielen, und Strafen vermeiden“, weiß Mazanec, der bei eigener Überzahl mehr erwartet, als zuletzt in Waldkraiburg gezeigt. „Das Problem ist nicht, ins Drittel zu kommen und die Positionen zu finden. Das Problem ist der Kampf vor dem Tor. Da müssen wir aktiver sein.“

Das Problem ist nicht, ins Drittel zu kommen und die Positionen zu finden. Das Problem ist der Kampf vor dem Tor. Da müssen wir aktiver sein.
Devils-Trainer Milan Mazanec zum Überzahlspiel

In Peiting schließen die Blue Devils das jüngste Mammutprogramm mit dem fünften Spiel in zehn Tagen ab. Auch wenn der ECP die letzten drei Heimspiele verloren hat, weiß Mazanec, dass auf seine Mannschaft ein heißer Tanz wartet. Er habe Videoaufnahmen bekommen, die er analysieren will, um sein Team entsprechend einzustellen.

Während die Abwehrpärchen unverändert bleiben, nimmt der Coach im Angriff einen Wechsel vor. Für Tom Pauker stürmt Philipp Siller im ersten Block neben Vitali Stähle und Matt Abercrombie. Pauker rückt in den dritten Sturm, in dem sich vier Spieler abwechseln. Marco Pronath ist erstmals nach seinen langwierigen Rückenproblemen wieder im Aufgebot, er bleibt aber zunächst auf der Bank. Zwischen Pfosten steht diesmal wieder die Nummer 1, Johannes Wiedemann.

Aufgebot Blue Devils: Wiedemann, Lala – Herbst, Noe, Willaschek, Hendrikson, Schusser, Heider, Schreyer – Siller, Abercrombie, Stähle, Waldows-ky, Straka, Heinisch, Pauker, Kirchberger, Rypar, Zellner, Pronath

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag vom 03.11.17.