Nochmals alle Kräfte mobilisieren

Die Blue Devils haben die strapaziösen Tage über Weihnachten und Neujahr mit reichlich Punkten überstanden. Zum Abschluss der Hauptrunde geht es am Freitag gegen den EHC Waldkraiburg und am Sonntag in Selb noch einmal um wichtige Punkte für die anstehende Meisterrunde.
Am Ende reichten die Kräfte der Weidener Kufencracks einfach nicht mehr. Die Eisbären Regensburg beendeten am Mittwochabend in einer mit weit über 2.000 Zuschauern sehr gut gefüllten Hans-Schröpf-Arena die Siegesserie der Blue Devils.


Kopf hoch, Jungs! Die Leistungen der vergangenen Wochen, mit dem Blick auf das Verletztenlazarett, sind aller Ehren wert und spiegeln sich in einer guten Tabellenposition wider.
Zum Hauptrundenabschluss heißt es nun nochmals, auf dem Eis und auf den Rängen, die Kräfte zu mobilisieren und gemeinsam wichtige Punkte gegen Waldkraiburg und den direkten Tabellennachbarn aus Selb einfahren.
Die Gegner im Blickpunkt:
Abgeschlagen am Tabellenende steht der EHC Waldkraiburg. Doch „Die Löwen“ sind weiterhin ein unangenehmer Gegner. Dies musste zuletzt erneut der EV Landshut erfahren, der am Zweiten Weihnachtsfeiertag zu Hause gegen den EHC verlor und sich auch am Mittwochabend in Waldkraiburg lange schwertat. Die Blue Devils müssen somit voll konzentriert in das letzte Vorrunden-Heimspiel gehen. Mit Kirils Galoha und Bobby Chaumont verfügen die Waldkraiburger über zwei ausgewiesen starke Konti-Stürmer. Vor allem seit der Verpflichtung von Chaumont ist die Offensive des EHC deutlich treffsicherer geworden, was durch die 15 Tore des Kanadiers untermauert wird.
Am Sonntag reisen die Blue Devils nach Hochfranken zu den Selb Wölfen und werden alles daran setzen, mit einer „Weißen Weste“, sprich dem vierten Derbysieg in der Vorrunde, aus diesem ewig jungen Duell zu gehen. Die Selber Wölfe liegen derzeit punktgleich mit den Blue Devils auf Rang 7 der Oberliga Süd und müssen auf ihren Stürmer Ryan McDonough verzichten, für den die Saison nach einer Verletzung wohl vorzeitig beendet ist. Auch die Selber plagen sich, nicht erst seit kurzem, mit Verletzungssorgen.
Ein Blick in die Devils-Kabine:
In den vergangenen Wochen hat sich der „Blick in die Devils-Kabine“ mehr und mehr zu einer Ansammlung von wöchentlichen Hiobsbotschaften entwickelt.
Auch vor dem abschließenden Wochenende in der Vorrunde der Oberliga Süd stehen weiterhin 5 Spieler auf der Verletztenliste:
Daniel Willaschek, Lukas Zellner, Philipp Siller und Marco Pronath werden am Wochenende definitiv ausfallen. Marco Habermann steht zwar wieder auf dem Eis, sein Einsatz gegen Regensburg musste kurzfristig verschoben werden. Ob es am Wochenende klappt, entscheidet sich erneut kurzfristig.
Ein Lob gebührt abermals den vielen Fans der Blue Devils, die die Mannschaft gegen Höchstadt und Regensburg zuletzt bis in die Schlussminuten angefeuert und unterstützt hat und auch nach der Niederlage gegen die Eisbären aufgebaut hat.
Die Liga im Überblick:
Vor dem letzten Vorrundenwochenende 2018/19 noch der Blick auf die Liga:
30 Spiele sind absolviert und es gibt erneut einen neuen (alten) Tabellenführer: Die Eisbären Regensburg sind dank der besseren Tordifferenz zurück an der Spitze und lösen den EC Peiting. Beide Teams haben 67 Punkte auf dem Konto, Regensburg eine um ein Tor bessere Tordifferenz. Es folgen Landshut und Riessersee mit sieben Zählern Rückstand, gefolgt von Rosenheim mit deren neun. Danach springt die Tabelle abwärts zu Memmingen, die mit 45 Punkten die weiteren Mannschaften anführen, gefolgt von Selb und Weiden mit 41 Punkten. Die Blue Devils haben Höchstadt distanziert (35), die noch vor Lindau (29), Sonthofen (22) und Waldkraiburg (15) liegen.
Waldkraiburg spielt zusammen mit dem strafversetzten SC Riessersee die Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten.
Punktbester Spieler ist der Selber Ian McDonald, der inzwischen 58 Scorerpunkte auf seinem Konto hat. Es folgen der Regensburger Nikola Gajovsky mit 48 Punkten und der Peitinger Ty Morris mit 46.
Matt Abercrombie ist mit 42 Scorerpunkten auf Rang sechs platziert. Martin Heinisch ist 11. mit 39 Punkten. Tomas Rubes eilt mit Riesenschritten die Scorerliste nach oben: Er verbuchte in bislang 16 Auftritten satte 30 Punkte.