Home arrow News arrow Blue Devils Weiden arrow Eishockey-Euphorie in Weiden Mittwoch, 8. September 2010  
 

Navigation
Home
News
Kontakt
Suchen
Impressum
Links
Stadion
Stadion
Anfahrt
Administration

Advertisement

Eishockey-Euphorie in Weiden PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 9. März 2010
dnt.gifBayernliga-Aufstieg löst Begeisterung aus - Spieler, Verantwortliche und Fans im Freudentaumel

Weiden. (gb) Zwei Jahre nach dem freiwilligen Rückzug aus der Oberliga haben die Blue Devils eine neue Eishockey-Euphorie in Weiden entfacht. Über 2500 begeisterte Zuschauer feierten am Sonntagabend den Aufstieg der Truppe von Trainer Viktor Proskouriakov in die Bayernliga. "Eine grandiose Stimmung", war der sportliche Leiter Christian Meiler auch am Montag noch beeindruckt.

Als der 7:3-Erfolg gegen den großen Rivalen EV Lindau unter Dach und Fach war, lagen sich Spieler, Verantwortliche und Fans überglücklich in den Armen. "Mir ist ein gewaltiger Stein vom Herzen gefallen", gestand Christian Meiler: "Die Anspannung war natürlich enorm, weil die ganze Arbeit einer Saison in diesen 60 Minuten entschieden wurde."

Meiler lobt den Trainer

In der Stunde des Erfolgs vergaß "Smiley" nicht, den großen Anteil von Viktor Proskouriakov herauszuheben. "Er hatte die Mannschaft mit Videoanalysen hervorragend auf den Gegner eingestellt. Entscheidend war zweifellos, dass wir das starke Powerplay der Lindauer in den Griff bekommen haben." Der Trainer selbst hatte unmittelbar nach Spielschluss gesagt, er sei einfach nur glücklich und stolz auf die Mannschaft. Den Unterschied zum Vorjahr, als die Blue Devils in der Aufstiegsrunde hinter Regensburg und Lindau nur Dritter geworden waren, sieht der Russe folgendermaßen: "Zum einen wurde durch Neuzugänge wie Florian Bartels oder Marcel Waldowsky die Qualität verbessert, zum anderen haben sich junge Spieler wie Michael Kirchberger, Thomas Schreier oder Patrick Schadt enorm weiterentwickelt."

Die Spieler genehmigten sich nach dem Triumph die obligatorische Sieger-Zigarre und trennten sich vom "Play-off-Bart" - anschließend war dann nur noch Feiern angesagt. "Wir sind immer noch unterwegs", sagte Florian Zellner am Montagnachmittag. Der Kapitän war ebenso wie Florian Bartels, Peter Gruhle, Thomas Kastner und Roman Göldner schon 2003 beim Aufstieg in die 2. Bundesliga in Dresden dabei. Diese beiden Ereignisse könne man aber nicht vergleichen. "Dresden war natürlich etwas Einmaliges, aber diesmal haben den Erfolg fast nur Weidener Jungs erzielt", erklärte Zellner.

Florian Bartels, vor der Saison vom Bayernligisten VER Selb nach Weiden zurückgekehrt, freute sich, dass er die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt hat. "Ich wurde geholt, um der Mannschaft zu helfen, den Aufstieg zu schaffen." Am Sonntag durfte er sich beinahe als Matchwinner fühlen, denn mit seinem Tor zum 4:2 beendete er die einzige kritische Phase. Auch Marcel Waldowsky ist in Sachen Aufstieg schon erprobt, vor zwei Jahren schaffte er mit Bad Tölz den Sprung in die 2. Bundesliga.

Im Freudentaumel vergaß Christian Meiler nicht den unterlegenen Gegner, dessen Leistung man nicht schmälern dürfe. "Wir waren von der Qualität her etwas besser, aber auch Lindau hat eine hervorragende Mannschaft." Der Rivale vom Bodensee war am Montag mit Ursachenforschung beschäftigt. "Uns hat die Kraft gefehlt. Die Aufholjagden der vergangenen Wochen haben viel Substanz gekostet", sagte Trainer Willy Bauer, der die Szene, die nach dem Fehler von Torwart Waldemar Quapp zum 4:2 führte, als typisch für das gesamte Spiel bezeichnete: "Weiden war gedanklich immer zwei Schritte schneller als wir."

Um Landesliga-Meisterschaft

Jetzt folgen noch die Spiele gegen Germering um die bayerische Landesliga-Meisterschaft und im Bayernkrug-Pokal und nach Saisonende wird sicher noch einmal gebührend gefeiert. "Bisher habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, aber irgendetwas werden wir schon machen", erklärte Meiler.

Quelle: Der Neue tag - Rudi Gebert
 
< zurück   weiter >

Advertisement

 
Sparkasse
Stadtwerke
Urban & Kemmler
SecureIt
EOn
Sandfactory
ATU
Witt