Generalprobe für Blue Devils – Freitag in Schweinfurt, Sonntag Heimspiel gegen Pegnitz

Am Freitag, 28. September, beginnt die Saison 2018/19 in der Oberliga Süd. Am Wochenende bestreiten die Blue Devils die letzten Vorbereitungsspiele. Gegner sind zwei Bayernligisten, die bekannte Gesichter in ihren Reihen haben.

(gb) Zwei Siege und fünf Niederlagen lautet die bisherige Testspielbilanz der Blue Devils. Zum Abschluss der Vorbereitung stehen nun zwei Partien gegen Bayernligisten auf dem Programm. Am Freitag, 21. September, um 20 Uhr gastieren die Oberpfälzer beim ERV Schweinfurt. Die Generalprobe vor dem Punktspielstart gegen Neuling Höchstadter EC (Freitag, 28. September) steigt am Sonntag, 23. September, um 18.30 Uhr in der Hans-Schröpf-Arena gegen den EV Pegnitz. Für Ken Latta sind beide Partien keine Selbstläufer. Der Trainer der Blue Devils erinnert sich dabei an das 2:5 gegen Bayernligist Passau Black Hawks während des Trainingslagers in Tschechien. Und auch der EV Regensburg hat gegen die Passauer mit 2:4 verloren. 

Für Chefcoach Ken Latta und Co-Trainer Florian Zellner gab es in der Vorbereitung immer wieder Rückschläge zu verkraften. Komplett waren die Blue Devils nur zu Beginn des ersten Testspiels gegen den ETC Crimmitschau. Nach fünf Minuten verletzte sich Marcel Waldowsky, der wohl bis Dezember ausfallen wird. Zuletzt beim 2:5 bei Nord-Oberligist Saale Bulls Halls fehlten mit Lukas Zellner, Daniel Willaschek (beide verletzt) und Martin Heinisch (krank) drei weitere Leistungsträger. Das Trio ist seit Mittwoch wieder im Training, die Entscheidung über einen Einsatz am Wochenende fällt kurzfristig.

Wer wird die Nummer 1?

“Wenn wir komplett sind, sieht die Welt anders aus”, ist Ken Latta, der wegen Verletzungen und Krankheiten immer wieder umstellen musste, überzeugt. Der Kanadier war von Spiel zu Spiel zum Improvisieren gezwungen. Nach dem Match am Sonntag sollen die Reihen endgültig feststehen, mit denen die Blue Devils fünf Tage später in die Saison starten. Auch die Position der Nummer 1 – Johannes Wiedemann oder Daniel Filimonow – ist noch nicht vergeben. Fest steht für Latta, wie er sich die Umsetzung seines Systems vorstellt: “In jedem Block müssen alle fünf Spieler arbeiten und wir müssen als Team auftreten.”

Straka spielt in Schweinfurt

Den Schweinfurt Mighty Dogs gelang in der vergangenen Saison über die Verzahnungsrunde der Aufstieg von der Landes- in die Bayernliga. Im Team der Unterfranken laufen heuer zwei Ex-Weidener auf: Neben dem 40-jährigen Tschechen Josef Straka, im Vorjahr mit 70 Punkten Topscorer der Blue Devils, wechselte Patrik Rypar von Halle nach Schweinfurt. Und vor wenigen Tagen zogen die Mighty Dogs noch einen “Hochkaräter” an Land, der eigentlich seine Karriere beenden wollte: Christopher Schadewaldt. Der 33-jährige Verteidiger, der sieben Jahre für die Selber Wölfe und in der vergangenen Saison beim EV Landshut spielte, kehrt zu seinem Jugendverein zurück. Die ersten Testspiele verliefen für Schweinfurt nicht erfolgreich: 2:7 gegen den Oberligisten und Weidener Auftaktgegner Höchstadter EC sowie 3:8 bei Landesligist ESC Haßfurt.

Hefner trainiert Pegnitz

Am Sonntag gibt es in der Hans-Schröpf-Arena ein Wiedersehen mit einem Weidener “Eishockey-Idol”. Josef Hefner stand 229 Mal als Spieler auf dem Eis und später einige Jahre als Trainer an der Bande. Seine größten Erfolge waren zwei Aufstiege: als Aktiver 2003 in die 2. Bundesliga und als Trainer 2012 in die Oberliga. Seit November 2017 ist der 53-Jährige Coach beim EV Pegnitz. Hefner hatte die Oberfranken in einer schwierigen Situation übernommen und zum Klassenerhalt in der Bayernliga geführt. Die ersten Testspiele verloren die Ice Dogs bei Landesligist Haßfurt mit 6:8 und bei Ligakonkurrent ESC Dorfen mit 2:3.

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag vom 21.09.18