Gegen Höchstadt und Sonthofen punkten und in Regensburg eine Überraschung landen

Nur eine kurze Verschnaufpause ist den Blue Devils in diesen Tagen gegönnt. Nach den kraftraubenden Spielen gegen Selb und Rosenheim treten die Weidener Kufencracks bereits am Mittwochabend bei den Höchstadt Alligators an. Am Wochenende kommt es dann zu den Duellen mit Sonthofen und Regensburg.

Nach seinem Comeback gegen Selb mit einigen kurzen Einsätzen und dem Auswärtsspiel in Rosenheim steht Marcel Waldowsky den Blue Devils weiter im Aufgebot und tastet sich mit jedem Wechsel mehr in den Spielbetrieb hinein. Nicht zur Verfügung steht Devils-Trainer Ken Latta indes voraussichtlich Adam Schusser, der sich beim Gastspiel in Rosenheim eine Verletzung zuzog. Eine genaue Diagnose steht vor den abschließenden Untersuchungen noch nicht fest.

Die Gegner:
Zweimal treten die Blue Devils in den kommenden Tagen auswärts an, am Freitag genießen sie gegen die Bulls aus Sonthofen Heimrecht.
Am Mittwoch am Vorabend von Allerheiligen geht die kurze Fahrt nach Höchstadt. Der Aufsteiger liegt mit fünf Siegen aus elf Partien und 15 Punkten derzeit auf Rang sechs der Tabelle, einen Platz vor den Blue Devils. Am vergangenen Wochenende konnten die „Alligators“ ihren guten Lauf nur bedingt fortsetzen: In Lindau unterlag der HEC mit 1:2, im Heimspiel gegen Waldkraiburg gelang ein 3:2-Erfolg nach Verlängerung. Für die gute Platzierung des letztjährigen Bayernligisten, der die Blue Devils zu Saisonbeginn mit 2:0 besiegte, zeigen sich vor allem Routinier Vitalij Aab (acht Tore, neun Vorlagen) und Michal Petrak (je sechs Tore und Vorlagen) verantwortlich. Mit knapp 15 Minuten Strafzeit pro Partie ist der HEC aktuell am häufigsten auf der Strafbank zu finden. Ein guter Ansatzpunkt für das erfolgreiche Powerplay der Blue Devils (ligaweit mit 26 Prozent auf Platz zwei).

Weiter geht es dann am Freitagabend in der Hans-Schröpf-Arena gegen Sonthofen. Gegen den „Angstgegner“ der letzten Jahre errangen die Blue Devils im Hinspiel einen Punkt (4:5 nach Verlängerung). Bei den „Bulls“ läuft es in der Saison 2018/19 noch nicht so richtig rund: Erst ein Sieg nach regulärer Spielzeit und insgesamt sieben Punkte stehen für die Allgäuer zu Buche. Punktbester Spieler bei unseren Gästen am Freitag ist Verteidiger Lukas Slavetinsky mit 17 Punkten (fünf Tore und 12 Vorlagen). Für die Blue Devils gilt es mit den lautstarken Fans im Rücken den Tabellenelften auf Distanz zu halten und an die Leistung aus dem letzten Heimspiel gegen Selb anzuknüpfen.

Zum Abschluss der „Englischen Woche“ gastieren die Blue Devils beim vermeintlich schwersten Gegner, den Eisbären Regensburg. Die „Frischzellenkur“, die sich die Regensburger vor der Saison selbst verordnet haben, hat die Eisbären zu einem echten Topteam werden lassen. Neun Siege aus elf Spielen fuhren die Domstädter ein und belegen damit Platz zwei, nur einen Punkt hinter Spitzenreiter Peiting. Die 1. Reihe der Regensburger mit Leopold Tausch, Nikola Gajovsky und Richard Divis, sowie den Verteidigern Tomas Gulda und Ex-Devil Petr Heider hat zusammen stolze 27 von 50 Eisbären Toren erzielt und zusammen 73 Scorerpunkte gesammelt.