Blue Devils treffen auf Rosenheim und Lindau

Verantwortliche und Spieler der Blue Devils wollen den sieglosen Monat November abhaken und in die Erfolgsspur zurückkehren. Positive Ergebnisse sind enorm wichtig, denn es droht das Abrutschen auf einen Nicht-Play-off-Platz. Doch die Gegner haben es beim Start in den Dezember in sich. 

„Wir sind guter Dinge, dass wir am Wochenende was mitnehmen“, ist Christian Meiler überzeugt, dass die Blue Devils (8. Platz/21 Punkte) die Negativserie von sieben Niederlagen in Folge beenden. Für den Teammanager sei die Mannschaft nicht schlecht gewesen, lediglich die Ergebnisse hätten nicht gestimmt. „Wir haben es oft verpasst, unsere Chancen zu nutzen. Außerdem hat in vielen Situationen das Scheibenglück gefehlt.“

Wir haben es oft verpasst, unsere Chancen zu nutzen. Außerdem hat in vielen Situationen das Scheibenglück gefehlt.
Christian Meiler, Teammanager der Blue Devils

Auch Chefcoach Milan Mazanec und Co-Trainer Florian Zellner sind vor den Spielen am Freitag (20 Uhr) in der Hans-Schröpf-Arena gegen die Starbulls Rosenheim (2./39) und am Sonntag (18 Uhr) beim punktgleichen EV Lindau (7./21) zuversichtlich. Beide sind zunächst voll auf das schwere Match am Freitag gegen DEL2-Absteiger Rosenheim fokussiert. „Wir haben Respekt, aber keine Angst vor dem Gegner. Die Spieler wollen kämpfen und sich beweisen“, sagt Mazanec. Für „Zoco“ ist Rosenheim zwar der Favorit, „aber wir gehen rein, um Punkte zu holen“.

Lala zwischen den Pfosten

Wenn alle Spieler gesund bleiben, will Mazanec gegen Rosenheim wie in den ersten 40 Minuten in Selb mit vier Sturmreihen agieren. „Alle vier Reihen sind konkurrenzfähig“, sagt der Tscheche. Der Coach hofft, dass endlich die individuellen Fehler abgestellt werden. Zudem fordert er mehr Kommunikation innerhalb der Formationen. Eine Änderung gibt es in der Abwehr: Adam Schusser rückt für Kapitän Daniel Willaschek in den zweiten Block. Zwischen den Pfosten steht diesmal Josef Lala. „Er hat bewiesen, dass er gut halten kann“, erklärte Mazanec.

13 Siege in 17 Partien – DEL2-Absteiger Starbulls Rosenheim ist der Rolle des Top-Favoriten fast immer gerecht geworden. Drei der vier Niederlagen kassierte die Mannschaft von Trainer Manuel Kofler in der Fremde: 1:4 in Landshut, 2:8 in Peiting (37 Minuten mit Stürmer Michael Baindl zwischen den Pfosten) und überraschend in Lindau (2:3 nach Verlängerung). Prunkstück der Oberbayern ist die Defensive (nur 37 Gegentreffer) um den besten Torhüter der Oberliga Süd, Lukas Steinhauer (1,73 Gegentore im Schnitt).

Lindau im Aufwind

Während Rosenheim erstmals in dieser Saison der Gegner ist, treffen die Blue Devils am Sonntag schon zum dritten Mal auf Lindau. Weiden gewann beide Spiele, die allerdings hart umkämpft waren: (7:6 nach Penaltyschießen in Lindau und 4:2 zu Hause). Das 4:2 am 29. Oktober war übrigens der letzte Sieg der Blue Devils. Die Mannschaft von Trainer Dustin Whitecotton ist nach einem schwachen Saisonstart in Schwung gekommen. Nach der Länderspiel-Pause gewann das Team vom Bodensee alle vier Spiele und hat sich auf Rang sieben vorgearbeitet.

Aufgebot Blue Devils: Lala, Wiedemann – Herbst, Noe, Schusser, Hendrikson, Heider, Willaschek – Pauker, Abercrombie, Stähle, Waldowsky, Straka, Heinisch, Siller, Pronath, Rypar, Schreyer, Kirchberger, Zellner

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag vom 01.12.17.