Blue Devils feiern Derbysieg: Weidener gewinnen in Regensburg mit 7:5

Revanche geglückt! Eine Woche nach dem 4:6 zu Hause gewinnen die Blue Devils in Regensburg mit 7:5. Den Grundstein legen die Weidener mit einem furiosen ersten Drittel.

Die Blue Devils sind zurück im Rennen um Platz sieben. Die in der Oberliga Süd auf Rang acht liegenden Weidener gewannen am Freitagabend das Derby beim EV Regensburg mit 7:5 (6:1, 0:2, 1:2) und verkürzten damit den Rückstand auf den Oberpfälzer Rivalen auf zwei Punkte. „Ich bin total zufrieden, das war eine Top-Mannschaftsleistung. So müssen wir weitermachen, dann sind wir auf einem guten Weg“, freute sich Devils-Trainer Ken Latta nach dem Erfolg.

Trotz der fünf Gegentore war der Kanadier diesmal auch mit der Defensivleistung zufrieden. „Da kann die Mannschaft nichts dafür. Zwei Tore kassierten wir nach fragwürdigen Strafzeiten und das 5:7 war klar abseits“, erklärte Latta.

Während Kapitän Ralf Herbst erneut passen musste, war mit Daniel Willaschek zumindest ein wichtiger Abwehrspieler wieder dabei. Willaschek verteidigte mit Adam Schusser in der Straka-Reihe. Zwischen den Pfosten schenkte Latta diesmal Josef Lala das Vertrauen und wurde nicht enttäuscht. Im dritten Sturm teilten sich Michael Kirchberger, Philipp Siller, Lukas Zellner und Marco Pronath die Aufgaben.

Die Blue Devils erwischten vor knapp 2000 Zuschauern in der Donau-Arena einen optimalen Start und schossen in der ersten Viertelstunde durch die Tore von Josef Straka (3. und 12. Minute), Vitali Stähle (5.) und Matt Abercrombie (8. und 16.) eine 5:0-Führung heraus. „Wir haben hinten nicht viel zugelassen und offensiv unsere Chancen super effektiv genutzt“, sagte Co-Trainer Florian Zellner. Das Anschlusstor der Regensburger durch Yannik Baier (17.) beantwortete Lukas Zellner (18.) postwendend mit dem 6:1.

Der klare Vorsprung hielt, bis Referee Daniel Harrer innerhalb einer halben Minute Michael Kirchberger und Tom Pauker auf die Strafbank schickte. Das nutzten Tomas Gulda (30.) und Kevin Schmitt (31.) und verkürzten im Powerplay auf 3:6. Die Weidener ließen sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Als sie wieder komplett waren, kontrollierten sie das Spiel.

Das war auch im Schlussabschnitt über weite Strecken der Fall, wenngleich Regensburg den Druck verstärkte. Marco Pronath (44.) erhöhte auf 7:3, eine Minute später erzielte Nikola Gajovsky den vierten Treffer der Eisbären. Dabei blieb es bis zum Abseitstor von Jason Pinizzotto in der Schlussminute.

Sonntag gegen Deggendorf

Am Sonntag (Beginn um 18.30 Uhr) empfangen die Blue Devils den Tabellenzweiten Deggendorfer SC, der am Freitag den ERC Sonthofen mit 5:3 bezwang.

EV Regensburg: Holmgren – Wolsch, Schmitt, Birner, P. Gulda, Flache, T. Gulda, Vogel, Stellmann – Tausch, Schwarz, Kronawitter, Maier, Mangold, Heger, Gajovsky, D. Felsoci, Pinizzotto, J. Felsoci, Bosas, Baier
Blue Devils Weiden: Lala – Hendrikson, Noe, Schusser, Willaschek, Heider, Schreyer, Lehner – Waldowsky, Abercrombie, Pauker, Heinisch, Straka, Stähle, Siller, Kirchberger, Zellner, Pronath

Tore: 0:1 (3.) Straka (Stähle, Heinisch), 0:2 (5.) Stähle (Schusser, Straka), 0:3 (8.) Abercrombie (Waldows-ky, Pauker), 0:4 (12.) Straka (Heider, Stähle), 0:5 (16.) Abercrombie (Wal-dowsky, Pauker), 1:5 (17.) Baier (Mangold), 1:6 (18.) Zellner (Straka, Heider), 2:6 (30.) T. Gulda (P. Gulda, Bosas), 3:6 (31.) Schmitt (Pinizzotto, Heger), 3:7 (44.) Pronath (Siller, Kirchberger), 4:7 (45.) Gajovsky (Bosas), 5:7 (60.) Pinizzotto (Flache, Heger) – Schiedsrichter: Harrer – Zuschauer: 1985 – Strafminuten: Regensburg 4, Weiden 14

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag vom 10.02.2018.